Schneechaos in Serbien: Notstand ausgerufen

Schneechaos in Serbien: Notstand ausgerufen

Nicht nur der Süden Österreichs versinkt im Schnee. In Serbien hat sich die Lage so zugespitzt, dass jetzt sogar der Notstand ausgerufen werden musste. In Rumänien gibt es bereits 13 Kältetote.

Wegen schwerer Schneestürme haben die Behörden in einigen Gegenden Serbiens am Freitag den Notstand ausgerufen. In der nördlichen Provinz Vojvodina durften keine schweren Lastwagen mehr auf den Straßen fahren und die Grenzen zu Rumänien, Kroatien und Ungarn wurden für den Güterverkehr gesperrt.

Auf einer in die Hauptstadt Belgrad führenden Straße in der Region Banat wurden für die Räumung von Schnee Bulldozer eingesetzt, nachdem mehr als hundert Fahrzeuge steckengeblieben waren. Militärhubschrauber waren an der Bergung der Menschen aus den Fahrzeugen beteiligt.

Über den Norden und den Nordosten Serbiens fegten seit der Nacht auf Freitag schwere eisige Winde mit Geschwindigkeiten von mehr als hundert Stundenkilometern. Der Schiffsverkehr auf der Donau in Serbien wurde eingestellt.

In Rumänien zählten die Behörden seit Sonntag 13 Kältetote. Bei den meisten von ihnen handle es sich um ältere Menschen und Obdachlose, sagte Innenstaatssekretär Raed Arafat am Freitag der Nachrichtenagentur Mediafax. In dem südosteuropäischen Land schneit es seit Tagen heftig. Am Freitag sanken die Temperaturen auf bis zu 18 Grad unter Null. Hunderte Soldaten wurden in den vergangenen Tagen eingesetzt, um bei der Räumung der Straßen vom Schnee zu helfen. In mehreren Bezirken im Süden des Landes sind seit Montag die Schulen geschlossen.

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