Schluss mit Bunga Bunga: Berlusconis "Frauen-Beschaffer" vor Gericht

Schluss mit Bunga Bunga: Berlusconis "Frauen-Beschaffer" vor Gericht

Bis zu 21 Damenbesuche soll der Unternehmer Giampaolo Tarantini für Silvio Berlusconi organisiert haben. Über eine Vorladung Berlusconis entscheiden die Richter beim nächsten Gerichtstermin am 27. März. Neben dem 36-jährigen Tarantini müssen sich auch sein Bruder Claudio, drei Showgirls und zwei weitere Personen wegen Anstiftung zur Prostitution verantworten.

Das Luxus-Callgirl Patrizia D'Abbario sagte bereits aus. Sie wurde nach einer angeblich bezahlten Liebesnacht in Berlusconis Residenz 2011 berühmt. Auch sie soll von Tarantini vermittelt worden sein.

"Vor fünf Jahren hatte ich im Leben alles, jetzt habe ich nichts mehr, vor allem keine Zukunft. Jegliche Entschädigung, die ich vom Gericht erhalten könnte, wäre für all das nicht angemessen, was ich in diesen Jahren erlitten habe", so D'Addario, die als Privatklägerin am Verfahren teilnimmt. Die Angeklagten werden beschuldigt, eine kriminelle Organisation aufgebaut zu haben, die sich mit Prostitution zugunsten Berlusconis bereichert habe. Die Staatsanwaltschaft vermutet, dass sich Tarantini mit den Vermittlungen politische Begünstigungen für seine Geschäfte im Gesundheitsbereich sichern wollte.

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