Schaeffler-Gewinn schrumpft, Prognose bleibt aufrecht

Schaeffler-Gewinn schrumpft, Prognose bleibt aufrecht

Der Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) sackte im ersten Quartal um 11,5 Prozent auf 355 Millionen Euro ab, wie der fränkische Konzern am Dienstag mitteilte.

Der Umsatz gab um 3,6 Prozent nach auf 2,8 Milliarden Euro. Im Industriesektor brachen die Erlöse ein, während sie in der größeren Automotive-Sparte zulegten, weil Schaeffler hier vom Wachstum in Nordamerika und Asien profitierte. Der Konzern aus Herzogenaurach stellt unter anderem Komponenten für Motoren und Getriebe sowie Wälz- und Gleitlager für die Schwerindustrie oder für Schienenfahrzeuge her.

Für 2013 bekräftigte der Continental-Großaktionär seine Prognose. Im laufenden Jahr soll der Umsatz um vier Prozent zulegen und die operative Rendite stabil bleiben. In den ersten drei Monaten ging die Ebit-Marge auf 12,9 Prozent zurück. Im Jahresverlauf könnte die Konjunktur "wieder moderat an Fahrt aufnehmen", wenn auch in vielen Märkten weiter Probleme herrschten, sagte Vorstandschef Jürgen Geißinger. Eine schnellen Erholung der Autokonjunktur in Europa erwartete er nicht, allerdings "eine verhaltene Steigerung der globalen Automobilproduktion". Im Industriegeschäft rechnete Geißinger erst ab der zweiten Jahreshälfte mit positiven Impulsen.

Wie die Schaeffler AG weiter mitteilte, verringerten sich die Nettofinanzschulden zum Ende des ersten Quartals um 300 Millionen Euro auf 6,8 Milliarden Euro. Schaeffler hatte sich vor Jahren mit der Übernahme des weitaus größeren Konkurrenten Continental fast übernommen und ächzt seither unter Milliardenschulden. Einschließlich der auf die Familienholding entfallenden Verbindlichkeiten standen die Herzogenauracher mit mehr als zehn Milliarden Euro bei den Banken in der Kreide.

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