Romney legt Steuerzahlungen vor

Romney legt Steuerzahlungen vor

Der republikanische Präsidentschaftsbewerber Mitt Romney hat auf die Kritik der Demokraten an seinem Steuergebaren mit der Bekanntgabe von Zahlen reagiert. 2011 habe Romney 1,9 Millionen Dollar Steuern gezahlt, teilte sein Wahlkampfteam am Freitag mit.

Bei einem Einkommen von 13 Millionen Dollar entspreche das einer Steuerquote von 14,1 Prozent, Romney wolle zudem noch einen Brief von Rechnungsprüfern vorlegen. Dieses Dokument solle beweisen, dass der Geschäftsmann in den 20 Jahren bis 2009 auf eine Steuerquote von durchschnittlich 20,2 Prozent kam. Die Demokraten von Präsident Barack Obama haben Romney unterstellt, in früheren Jahren keine oder nur wenig Steuern gezahlt zu haben. Wegen seiner Abgaben an die Mormonen will Romney trotz starken politischen Drucks aber keine weiteren Steuerunterlagen vorlegen. In den USA ist es üblich, dass Kandidaten für die Präsidentschaft ihre Steuererklärungen publik machen.

Der frühere Gouverneur von Massachusetts hatte den Angaben zufolge 2010 eine Steuerquote von 13,9 Prozent - was unter der des Durchschnittsamerikaners liegt. Die Demokraten haben den Republikaner jedoch aufgefordert, die vergangenen fünf Jahre offenzulegen. Als Mormone ist Romney angehalten, zehn Prozent seines Einkommens an die Kirche zu spenden. Nach den vorliegenden Daten überwies er in den vergangenen zwei Jahren 4,1 Millionen Dollar an die Kirche, was 9,7 Prozent seines Einkommens entspricht. Eine Kirchensteuer gibt es in den USA nicht. Romneys Vermögen wird auf 190 bis 250 Millionen Dollar geschätzt.

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