Rösler gegen EU-Strafzöllen auf chinesische Solaranlagen

Rösler gegen EU-Strafzöllen auf chinesische Solaranlagen

Der deutsche Wirtschaftsminister Philipp Rösler wendet sich gegen mögliche europäische Strafzölle auf Solaranlagen aus China.

Diese seien "das falsche Instrument", sagte Rösler gegenüber der Zeitung "Welt am Sonntag". Die EU-Kommission, die ein Anti-Dumping-Verfahren gegen die chinesische Solarbranche eingeleitet hat, müsse "auf eine Verhandlungslösung und auf Dialog statt auf Drohung setzen", forderte der Minister.

China könnte mit Gegenmaßnahmen reagieren, falls die Strafzölle tatsächlich verhängt würden. Die deutsche Wirtschaft mache sich in dieser Hinsicht "zu Recht große Sorgen", sagte Rösler. "Ich erwarte deshalb von der Kommission, dass sie alles unternimmt, um einen grundlegenden Handelskonflikt zu unterbinden."

In dem laufenden Anti-Dumping-Verfahren haben beide Seiten Zeit bis zum 5. Juni, um einen Kompromiss zu finden. Danach könnte die EU-Kommission die Einfuhr chinesischer Solaranlagen mit milliardenschweren Strafzöllen belegen. Das Verfahren wurde eingeleitet, nachdem sich europäische Hersteller angesichts der ihrer Ansicht nach unfairen Billigkonkurrenz im vergangenen Sommer bei der EU-Kommission beschwert hatten. China weist die Dumping-Vorwürfe zurück und wirft ihrerseits der Europäischen Union Protektionismus vor.

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