Rezessionsgefahr in Deutschland kräftig gestiegen

Rezessionsgefahr in Deutschland kräftig gestiegen

Das deutsche Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung mahnt zur Wachsamkeit. Die Wahrscheinlichkeit, dass Deutschland in eine Phase der Rezession kommt, ist deutlich gestiegen.

"Der starke Anstieg könnte ein Anhaltspunkt dafür sein, dass die seit Dezember 2012 währende Phase sehr geringer Rezessionswahrscheinlichkeiten zu Ende ist und die deutsche Wirtschaft nunmehr in ein unruhiges Fahrwasser mit deutlich erhöhter Unsicherheit gerät," warnt die Konjunkturforscherin Sabine Stephan des deutschen Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK).

Der nun veröffentlichte Konjunkturindikator stieg damit, wenn auch stark, allerdings erst auf 7,5 Prozent. Erst ab 30 Prozent wird eine Rezession signalisiert.

Ein Indikator, der bereits auch Investoren bedenklich stimmt: Mehrere große US-Fonds haben bereits ihre Europa- und Deutschland-Positionen in Aktien verringert. Denn Deutschlands Wirtschaftswachstum verlangsamt sich. Auch in Gesamteuropa ist das Bruttoinlandsprodukt war von April bis Juni um 0,2 Prozent zum Vorquartal und damit erstmals seit mehr als einem Jahr geschrumpft. Bei zwei aufeinanderfolgenden Minus-Quartalen wird von einer Rezession gesprochen.

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