Rezessionsalarm in Frankreich!

Rezessionsalarm in Frankreich!

Das Bruttoinlandsprodukt von Frankreich dürfte wie im abgelaufenen Sommerquartal um 0,1 Prozent schrumpfen, teilte die Banque de France am Freitag mit. Bei zwei Minus-Quartalen in Folge sprechen Fachleute von Rezession.

Frankreich droht derzeit den Anschluss an die stärksten Industrieländer zu verlieren. Die Regierung von Präsident Francois Hollande will die Unternehmen wieder fit für den Wettbewerb machen und stellt jährliche Steuererleichterungen von bis zu 20 Milliarden Euro in Aussicht.

Wie schwach die Geschäfte für die Wirtschaft derzeit laufen, zeigen Daten zum Verarbeitenden Gewerbe. Die Betriebe drosselten ihre Produktion von August auf September um 2,7 Prozent und damit fast dreimal so stark wie von Analysten erwartet.

Paris bekommt Defizit nicht in den Griff

Die Regierung in Paris rechnet in diesem Jahr nur mit einem Mini-Wirtschaftswachstum von 0,3 Prozent, das sich 2013 auf 0,8 Prozent beschleunigen soll. Die EU-Kommission sagt für kommendes Jahr allerdings nur einen halb so starken Anstieg von 0,4 Prozent voraus. Kritik aus Brüssel erntet Frankreich auch wegen seiner mangelnden Haushaltskonsolidierung. Die EU-Kommission geht davon aus, dass die Regierung anders als bislang beteuert den öffentlichen Haushalt vorerst nicht in den Griff bekommt. Frankreich wird laut EU-Kommission das Defizitziel von drei Prozent der Wirtschaftskraft 2012 bis 2014 jeweils verfehlen.

Die Regierung hingegen hält drei Prozent im kommenden Jahr weiter für realistisch. Rückenwind erhielten die Sozialisten von Notenbankchef Christian Noyer. "Ich bin zuversichtlich und die Regierung hält zurecht an diesem Ziel fest", sagte Noyer in Interviews der Zeitung "Vosges Matin" und anderer regionaler Medien.

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