Rechte Union: Lega Nord will zur EU-Wahl mit der Front National kooperieren

Rechte Union: Lega Nord will zur EU-Wahl mit der Front National kooperieren

Die rechten Kräfte formieren sich vor der EU-Wahl. Im Kartell der rechtsnationalen Parteien, die sich gegen den Euro positionieren, wollen nun auch die Lega Nord und die Front National gemeinsame Sache machen.

Italiens rechtspopulistische Lega Nord führt Gespräche über ihre Beteiligung an einem euroskeptischen Rechtsbündnis im EU-Parlament und will ihre Beziehungen zur französischen Front National stärken. Lega-Chef Matto Salvini traf am gestrigen Dienstag in Straßburg die Vorsitzende der Front National, Marine Le Pen, berichteten italienische Medien.

"Die Zusammenarbeit wird im Rahmen des Kartells euroskeptischer Parteien erfolgen, die den Kampf gegen die europäische Währung führen", kommentierte Salvini. Zu ihnen zählt auch die FPÖ, die mit einer hochkarätigen Delegation beim Parteikongress der Lega Nord in Turin vertreten war. "Mit Le Pen haben wir über Pläne und gemeinsame Initiativen in Italien und in Frankreich gesprochen. Wir planen unter anderem Kampagnen zum Thema 'No Euro'", erklärte Salvini nach Angaben italienischer Medien.

"Wir werden nicht wie andere Parteien einen Kandidaten für die Präsidentschaft der EU-Kommission präsentieren, weil wir diese als antidemokratische Institution betrachten. Die einzige Institution, die wir als demokratisch anerkennen, ist das EU-Parlament", betonte Salvini.

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