Raketen- bzw. Artilleriegefecht zwischen Israel und dem Libanon

Raketen- bzw. Artilleriegefecht zwischen Israel und dem Libanon

Aus dem Südlibanon wurden am Sonntag israelischen Angaben zufolge fünf Raketen abgefeuert. Eine oder zwei davon seien bis Israel gelangt und in der Nähe der nördlichen Stadt Kirjat Schmona eingeschlagen. Verletzt worden sei niemand.

Zunächst war unklar, wer die Raketen abgeschossen hatte. Das israelische Militär reagierte mit Artilleriebeschuss in Richtung des Abschussortes im Libanon. Augenzeugen berichteten, insgesamt 33 israelische Granaten seien in zwei libanesischen Orten eingeschlagen. Sicherheitskreisen zufolge wurde auch dort niemand verletzt.

Es war der erste Raketenangriff aus dem Libanon seit August. Die UN-Friedenstruppen im Libanon (Unifil) erklärten, mit der libanesischen Armee an der Aufklärung des Zwischenfalls zu arbeiten. Der Südlibanon ist eine Hochburg der radikal-islamischen Hisbollah, die sich 2006 einen 34 Tage dauernden Krieg mit Israel geliefert hatte. Zuletzt ist es an der Grenze relativ ruhig geblieben. Mitte Dezember kam es allerdings auch zu einem Zwischenfall: Ein libanesischer Scharfschütze erschoss einen israelischen Soldaten, der mit seinem Wagen auf der israelischen Seite der Grenze fuhr.

US-Außenminister Kerry reist nach Nahost

Unterdessen wurde bekannt, dass US-Außenminister John Kerry in der kommenden Woche Israel und die Palästinenser-Gebiete besucht. Einem ranghohen Regierungsvertreter zufolge sind Gespräche mit Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu und Palästinenserpräsident Mahmud Abbas geplant.

Die Nahost-Friedengespräche waren in diesem Jahr wieder aufgenommen worden, nachdem sie 2010 gescheitert waren. Damals hatten die Palästinenser nach dem Auslaufen eines israelischen Siedlungsbau-Moratoriums die Gespräche abgebrochen. Ziel der Verhandlungen ist eine Zwei-Staaten-Lösung. Anzeichen für substanzielle Fortschritte bei den neuen Verhandlungen gibt es bislang aber nicht. Am Freitag erst hatte es neuen Konfliktstoff gegeben. In israelischen Regierungskreisen hatte es geheißen, es sei der Bau von 1400 Wohnungen im besetzten Westjordanland geplant. Details sollten in der kommenden Woche nach der Freilassung von palästinensischen Gefangenen bekannt gegeben werden, zu der sich Israel als Zeichen des guten Willens zu Beginn der Verhandlungen bereit erklärt hatte. Der palästinensische Chefunterhändler Saeb Erekat sagte der Zeitung "Al-Kuds", neue Wohnungen im Westjordanland würden zum Scheitern der Friedengespräche führen.

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