Portugal braucht womöglich zweites Rettungspaket zur Abwendung der Pleite

Portugal braucht womöglich zweites Rettungspaket zur Abwendung der Pleite

Falls es nicht gelinge, in den kommenden Monaten eine nachhaltige Senkung der Staatsausgaben zu beschließen, könnte "ein zweites Hilfsprogramm" zur Abwendung der Pleite notwendig werden, sagte Coelho bei einem Auftritt in der nördlichen Stadt Braganca.

Am Donnerstag hatte Portugals Verfassungsgericht einen Plan der Regierung gestoppt, tausende Beamtenstellen zu streichen. Die Maßnahmen sollten zu Einsparungen von knapp einer Milliarde Euro binnen drei Jahren führen. Die Märkte reagierten nervös auf das Scheitern des Vorhabens, die Zinsen für Zehnjahresanleihen klettern am Freitag von 6,57 auf 6,73 Prozent.

Wenn eine Reform des öffentlichen Dienstes nicht gelinge, dann könnte es "unmöglich werden, unseren Weg ohne zusätzliche Finanzierung fortzusetzen", sagte Passos Coelho. Zugleich kündigte er an, nach alternativen Sparmöglichkeiten zu suchen.

Die Länder der Eurozone und der Internationale Währungsfonds (IWF) hatten Lissabon im Mai 2011 insgesamt 78 Milliarden Euro an Notkrediten zugesagt. Im Gegenzug hat sich die Regierung zu einem harten Spar- und Reformprogramm verpflichtet. Das Hilfsprogramm soll 2014 auslaufen und Portugal dann wieder an den Finanzmarkt zurückkehren. Dafür müssten die Märkte aber Vertrauen in die finanzielle Stabilität des Landes haben.

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