Portugal will billiges Geld von der EU

Portugal will billiges Geld von der EU

EZB-Chef Mario Draghi lobt die wirtschaftlichen Fortschritte Portugals. Jetzt hofft das Land auf weitere günstige Kredite zur Finanzierung seines Reformkurses.

Lissabon - Portugal liebäugelt auch nach Ablauf der internationalen Hilfen mit günstigen EU-Krediten zur Beschleunigung von Reformen. Europa-Staatssekretär Bruno Macaes sagte der Nachrichtenagentur Reuters am Montag, das beim EU-Gipfel diese Woche auf der Agenda gesetzte Programm wäre "zweifellos hilfreich". Eine solche Unterstützung sei auch nach dem Mitte kommenden Jahres auslaufenden Hilfsprogramm der Euro-Staaten und des IWF geeignet, Reformen voranzubringen. Portugal will Mitte 2014 das Programm seiner Euro-Partner in Höhe von 78 Milliarden Euro verlassen. Die Zeichen dafür stehen gut: Die Regierung schloss am Montag erfolgreich die zehnte Beurteilung ab. Auch EZB-Chef Mario Draghi lobte die Fortschritte in dem Land.

Wie aus einem Reuters vorliegenden Dokument hervorgeht, sollen Euro-Länder künftig günstige Kredite zur Unterstützung von Reformvorhaben erhalten. Beim Erreichen von festgelegten Vorgaben soll es dann zur Auszahlung von Tranchen kommen. Attraktiv würden die Kredite durch die geringen Zinsen, die unter dem Niveau liegen sollen, das am Finanzmarkt verlangt wird. Das Dokument sollte die Grundlage für die Diskussionen zur Vorbereitung des EU-Gipfels am Donnerstag und Freitag bilden. Das neue Programm könnte Ende kommenden Jahres bereitstehen.

Portugals Finanzministerin Maria Luis Albuquerque sagte, die Gespräche mit den Geldgebern seien gut verlaufen. Sie hätten das Erreichen der Ziele bestätigt und stimmten überein, dass das Hilfsprogramm wie geplant im kommenden Jahr verlassen werden könne. Draghi erklärte ebenfalls, die Situation verbessere sich deutlich. Irland hatte am Wochenende als erster Krisenstaat den Rettungsschirm offiziell verlassen.

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