Portugal setzt auf Exporte

Portugal setzt auf Exporte

Von Januar bis Juli schrumpfte es im Gegensatz zum Vorjahr um 76 Prozent auf 1,98 Milliarden Euro, wie die portugiesische Zentralbank am Donnerstag mitteilte.

Das hoch verschuldete Land hängt am Finanztropf seiner Euro-Partner und des Internationalen Währungsfonds. Als Gegenleistung für ein Rettungspaket von 78 Milliarden Euro versucht Portugal seinen Schuldenberg abzubauen. Dies geschieht vor allem über höhere Steuern, Ausgabenkürzungen und Lohnsenkungen im öffentlichen Dienst. Zudem setzt das Land verstärkt auf Exporte, um sein Leistungsbilanzdefizit abzubauen. Die Zentralbank erwartet bereits für dieses Jahr einen Überschuss beim Handel mit Waren und Dienstleistungen.

Bei einem Leistungsbilanzdefizit erwirtschaftet eine Volkswirtschaft aus dem Verkauf von Gütern meist nicht mehr genügend finanzielle Mittel, um ihren ausländischen Zahlungsverpflichtungen nachzukommen. Hohe Leistungsbilanzdefizite gelten als einer der Hauptgründe für die fehlende Wettbewerbsfähigkeit in den Euro-Krisenländern und für die Ungleichgewichte im Währungsraum.

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