Peres zu Treffen mit Rohani bereit

Peres zu Treffen mit Rohani bereit

Wie das Internetportal "Ynet" berichtete, antwortete Peres am Sonntag bei einem Wirtschaftsforum in Tel Aviv auf eine entsprechende Frage: "Ich mit bereit, mich mit Rohani zu treffen. Ich habe keine Feinde. Wir betrachten den Iran nicht als Feind. Gegensätze sind nichts Persönliches. Es ist eine Frage der Politik."

Peres erinnerte daran, dass die israelische Führung lange nicht mit PLO-Chef Yasser Arafat zusammentreffen wollte. "Aber als er seine Politik geändert hat haben wir gesagt: 'Warum nicht?' Wir sind für den Frieden und ich glaube, das Ziel ist es, Feinde in Freunde zu verwandeln."

Der israelische Präsident fügte hinzu, er bevorzuge, ebenso wie die USA, politische und wirtschaftliche Druckmittel, um den atomaren Bestrebungen des Iran Einhalt zu gebieten. "Wir haben es nicht eilig zu schießen", betonte Peres. Zudem stehe Israel mit seinem Wunsch nach einem atomwaffenfreien Iran nicht allein da.

Allerdings zeigte sich Peres skeptisch hinsichtlich der Fähigkeit Rohanis, die iranischen Hardliner zu mäßigen. Die politische Atmosphäre im Iran und die Macht der Revolutionsgarden würden jede Wende blockieren, meinte er.

Karzai in Teheran

Der afghanische Präsident Hamid Karzai ist am Sonntag zu einem Besuch in Teheran gereist. Ein mögliches Treffen mit US-Verteidigungsminister Chuck Hagel, der am Samstag zu einem unangekündigten Besuch in Kabul eingetroffen war, kam so nicht zustande. Der iranische Präsident Hassan Rohani habe Karzai eingeladen, über den Ausbau der bilateralen Beziehungen zu sprechen, teilte Karzais Büro mit.

Washington drängt Karzai zur Unterzeichnung eines Abkommens über den rechtlichen Schutz internationaler Soldaten nach 2014, doch der afghanische Präsident lässt sich mit seiner Unterschrift Zeit. Der afghanische Verteidigungsminister Bismillah Khan Mohammadi habe jedoch bei einem Treffen mit seinem US-Amtskollegen versichert, das Sicherheitsabkommen werde "rechtzeitig" unterzeichnet werden, sagte ein Mitarbeiter des Verteidigungsministeriums der Nachrichtenagentur dpa.

Österreichische Wirtschaftsdelegation zu Besuch im Iran

Während Wien ab morgen, Montag, Schauplatz der Atomgespräche zwischen dem Westen und dem Iran ist, ist eine österreichische Wirtschaftsdelegation rund um Kammer-Vizepräsident Richard Schenz gerade in Teheran, um Geschäftsmöglichkeiten zu sondieren.

Laut "Tehran Times" sind 14 große österreichische Industrie- und Handelsfirmen mit an Bord, um unter anderem Seyyed Mehdi Mir-Abutalebi, den stellvertretenden Leiter der iranischen Handelsförderungsorganisation, zu treffen. Unter den teilnehmenden Firmen befinden sich Plasser & Theurer, Voest Schienen, Doka, ILF, Doppelmayr, AVL List und andere Firmen, die ihr Geld mit Infrastrukturprojekten verdienen, berichtete "Die Presse" diese Woche.

Österreichs Exporte in den Iran sind im vergangenen Jahr um 24 Prozent auf 219 Mio. Euro gesunken. Die Importe fielen ebenfalls um 24 Prozent auf 122 Mio. Euro.

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