Parfümeriekette Douglas will expandieren

Parfümeriekette Douglas will expandieren

"Wir wollen unser Wachstum durch Akquisitionen weiter ausbauen - auch in Deutschland", kündigte Douglas-Chef Henning Kreke am Dienstag in Düsseldorf an.

Neben der Expansion in Deutschland will Douglas in Frankreich bald den größten Zukauf seiner Unternehmensgeschichte stemmen. Der Konzern war im Frühjahr von der Gründerfamilie Kreke und dem Finanzinvestor Advent gekauft und von der Börse genommen worden. Angestrebt wird die europäische Marktführerschaft im Parfümeriegschäft, so Kreke.

Douglas will französischen Rivalen Nocibe schlucken

Mit Advent will Douglas nun im dritten Anlauf in Frankreich einen großen Schritt vorankommen - der Hagener Konzern will den französischen Rivalen Nocibe schlucken. Die Kartellbehörde in Frankreich müsse ebenso wie die Arbeitnehmervertreter der Übernahme noch zustimmen, sagte Kreke. Er erwarte einen Abschluss der Transaktion im ersten Halbjahr 2014.

Mit einem Gesamtumsatz von 600 Millionen Euro wäre Douglas nach der Übernahme die Nummer zwei am französischen Parfümeriemarkt hinter der zur LVMH -Gruppe gehörenden Kosmetikkette Sephora. Zusammen mit den 455 Geschäften und rund 3000 Mitarbeitern von Nocibe würde Douglas sogar zum größten Filialisten mit 625 Läden und etwa 4000 Mitarbeitern aufsteigen. Zum Kaufpreis äußerten sich die Gesellschafter nicht. Advent-Geschäftsführer Ranjan Sen sagte jedoch zu dem in Medien genannten Kaufpreis von 500 Millionen Euro: "Spekulieren ist meistens nie verkehrt."

Neben den gleichnamigen Parfümerien zählen zu Douglas auch die angeschlagene Buchhandelskette Thalia, deren Sanierung den Konzern im vorigen Geschäftsjahr 2011/2012 in die roten Zahlen zog, die Juwelierkette Christ, die Hussel-Confiserie und die Textilkette AppelrathCüpper.

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