Österreich mit 265 reglementierten Berufen auf Platz 8 in EU

Österreich mit 265 reglementierten Berufen auf Platz 8 in EU

Berufliche Mobilität wird immer wichtiger in Europa. Wer sich Apotheker oder Architekt nennen und den Beruf ausüben darf ist in jedem Mitgliedsstaat anders geregelt. In Österreich ist die Reglementierung vergleichsweise strikt.

Brüssel. Österreich liegt mit 265 reglementierten Berufen innerhalb der 28 EU-Staaten an achter Stelle. Nach einer von der EU-Kommission am Donnerstag veröffentlichten "interaktiven Karte" liegt Polen mit 640 solcher Berufen, deren Ausübung an den Besitz eines bestimmten Ausbildungsnachweises geknüpft oder deren Berufsbezeichnung geschützt ist, an der Spitze. Schlusslicht ist Estland mit nur 94.

Der "Mehrwert" der Karte liegt laut Kommission darin, Hindernisse bei der beruflichen Mobilität der Fachkräfte zu veranschaulichen und notwendige Überarbeitungen der rechtlichen Rahmenbedingungen mit größten positiven Auswirkungen zu erreichen. Zu den Berufsbezeichnungen gehören beispielsweise Apotheker oder Architekt. EU-Binnenmarktkommissar Michel Barnier sagte, die europäische Karte der reglementierten Berufe sei ein Transparenzinstrument, das die Situation in diesem Bereich abbilde. Die unterschiedlichen Maßnahmen in den einzelnen Ländern würden auch den unterschiedlichen Realitäten in den Staaten entsprechen, ebenso wie einem unterschiedlichen Bewusstseinsstand. Allerdings könnte damit auch die berufliche Mobilität der Fachkräfte erschwert werden.

Hinter Polen liegt bei der Anzahl der reglementierten Berufe Tschechien (551), gefolgt von Slowenien (380), Portugal (364), Slowakei (327), Großbritannien (294), Dänemark (277), ÖSTERREICH (265), Italien (258), Frankreich (255), Deutschland (245), Finnland (228), Niederlande (221), Spanien (217), Belgien (206), Ungarn (202), Griechenland (177), Irland (154), Zypern (148), Kroatien (146), Schweden (140), Malta (138), Bulgarien (117), Lettland (116), Rumänien (109), Luxemburg (107), Litauen (97) und Estland (94).

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