Ökonomen: US-Konjunktur dürfte 2014 deutlich anziehen

Ökonomen: US-Konjunktur dürfte 2014 deutlich anziehen

Die US-Wirtschaft kommt laut Ökonomen immer besser in Tritt. Einer Umfrage unter rund 70 Volkswirten zu Folge, dürfte das Bruttoinlandsprodukt (BIP) 2014 um 2,9 Prozent zulegen. Im Vorjahr wuchs die US-Wirtschaft demnach um 1,9 Prozent.

Die Einschätzungen klingen teilweise sogar euphorisch: "Es scheint, als ob wir die große Rezession immer weiter hinter uns lassen", sagte Russell Price vom Finanzdienstleister Ameriprise Financial Services. Ökonomen sagen auch Deutschland und Großbritannien eine bessere Konjunktur voraus. Die deutsche Wirtschaft sollte 2014 demnach um 1,7 Prozent wachsen, die britische Arbeitslosigkeit spürbar sinken.

Französischer Pessimismus
Für Frankreich hingegen sind die Einschätzungen der Fachleute nüchtern. Ein BIP-Anstieg von 0,6 Prozent wird erwartet: "Frankreich ist das einzige Land in der Eurozone, dass tiefgreifende Reformen scheut", kritisierte Marc Touati von der Beratungsgesellschaft ACDEFI. Staatspräsident Francois Hollande hat allerdings am Dienstag neue Weichenstellungen zur Belebung der Wirtschaft angekündigt.

Die EU-Länder dürften insgesamt laut den Einschätzungen nicht über ein BIP-Plus von einem Prozent hinauskommen. Trotz Wachstumsschwäche und niedriger Inflation rechnen die Experten nicht damit, dass die Europäische Zentralbank (EZB), Staatsanleihenkäufe im großen Stil tätigen werden. Insbesondere der Widerstand der Bundesbank gegen diese Maßnahme sei gravierend.

Die Notenbanken in den USA, Japan und Großbritannien hatten in der Krise mit dem Kauf von Staatsanleihen das Finanzsystem mit Liquidität geflutet. EZB-Chef Mario Draghi hat allerdings betont, die Zentralbank halte im Kampf gegen die Krise alle mit ihrem Mandat vereinbaren Maßnahmen in der Hinterhand.

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