Obama heizt Steuerdebatte an

Obama heizt Steuerdebatte an

Die reichsten Amerikaner aber sollen mehr Steuern zahlen - Republikaner sehen Gefährdung für Unternehmen.

US-Präsident Barack Obama hat den Kongress zu einer Verlängerung der derzeit geltenden Steuererleichterungen für die Mehrheit der US-Bürger aufgefordert. "Nach meinem Plan werden 98 Prozent der US-Familien keine Einkommensteuererhöhung erfahren", sagte Obama am Samstag in seiner wöchentlichen Radio- und Internetansprache. Die reichsten zwei Prozent der US-Bürger, deren Einkommen über 250.000 Dollar (205.000 Euro) betrage, sollten dagegen mehr Steuern zahlen. Sie sollten den Steuersatz zahlen, der bereits unter Ex-US-Präsident Bill Clinton gegolten habe.

Mit seinen Äußerungen heizte Obama die Debatte zwischen Demokraten und Republikanern um die zukünftigen Steuersätze an. Am 1. Jänner laufen die unter Ex-Präsident George W. Bush eingeführten und von Obama verlängerten Steuererleichterungen aus. Demokraten und Republikaner streiten jedoch darüber, wie die Verlängerung der Steuererleichterungen aussehen soll. Während sich der Demokrat Obama für höhere Steuern für Reiche ausspricht, fürchten die Republikaner, dass damit die fragile wirtschaftliche Erholung der USA gefährdet wird.

Streit um Maßnahmen

Laut dem US-Präsidenten würden vor allem die Familien der Mittelklasse finanziell hart getroffen, wenn die Steuererleichterungen im Jänner auslaufen würden. Der republikanische US-Senator Rob Portman sagte dagegen in einer wöchentlichen Ansprache, Obamas Plan werde massive Steuererhöhungen für knapp eine Million kleiner Unternehmen zur Folge haben.

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