Obama sagt gemeinsames Militärmanöver mit Ägypten ab

Obama sagt gemeinsames Militärmanöver mit Ägypten ab

Ägypten sei auf einem "gefährlichen Weg", sagte Obama am Donnerstag bei einer Pressekonferenz. In Kairo waren am Mittwoch bei Einsätzen von Sicherheitskräften gegen Unterstützer des von der Armee gestürzten Staatschefs Mohammed Mursi mehr als 500 Menschen getötet worden.

Angesichts der Geschehnisse könnten die Vereinigten Staaten ihre Beziehung mit dem Land derzeit nicht wie gewohnt weiterführen, sagte Obama am Donnerstag von seinem Ferienort auf der Insel Martha's Vineyard im US-Staat Massachusetts aus.

Er habe seinen Nationalen Sicherheitsrat aufgefordert, zu ermitteln, ob weitere Konsequenzen notwendig seien. Ob dazu auch ein Einfrieren der milliardenschweren Militärhilfe gehört, sprach Obama nicht an. Die USA wollten weiterhin ein enger Partner Ägyptens bleiben, sagte er.

Das Trainingsmanöver "Bright Star" mit Zehntausenden amerikanischen und ägyptischen Soldaten sowie Streitkräften anderer Länder findet normalerweise alle zwei Jahre statt.

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