Notenbankchef Nowotny: Werden mit starkem Euro leben müssen

Notenbankchef Nowotny: Werden mit starkem Euro leben müssen

Man werde mit dem hohen Euro-Wechselkurs umgehen müssen, weil kein Instrument vorhanden sei um daran etwas zu ändern, sagte Nowotny in einem am Dienstag veröffentlichten Interview.

Der Euro notiert derzeit am Devisenmarkt bei rund 1,38 Dollar - für viele exportorientierte Unternehmen zu hoch, weil sich dadurch ihre Produkte am Weltmarkt verteuern.

Grund für den starken Euro ist vor allem der schwache Dollar, der unter der Billiggeld-Politik der US-Notenbank Fed leidet. Experten erwarten, dass EZB-Chef Mario Draghi die Pressekonferenz nach dem monatlichen Zinsbeschluss des EZB-Rats nutzen könnte, um verbal gegen die Euro-Stärke vorzugehen. Nach Bekanntwerden der Äußerungen Nowotnys verteuerte sich die Gemeinschaftswährung leicht.

Mit Blick auf den EZB-Zinsbeschluss am Donnerstag kommender Woche nahm Nowotny Spekulationen auf eine weitere Zinssenkung den Wind aus den Segeln. "Einerseits haben wir klare Anzeichen, dass die Konjunktur anzieht. Zum anderen sind die ökonomischen Aussichten für die schwachen und starken Länder nach wie vor so unterschiedlich, dass unterschiedlich hohe Leitzinsen sinnvoll wären. Mit dem gegenwärtigen Leitzinsniveau können alle Länder in der Euro-Zone leben." Der Schlüsselzins liegt seit Mai dieses Jahres bei 0,5 Prozent.

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