Nordkorea marschiert Richtung Krieg

Nordkorea marschiert Richtung Krieg

Nordkorea hat seine Kriegsrhetorik gegenüber dem Süden und den USA erneut verschärft.

Ein Krieg könne jeden Moment ausbrechen, sagte ein Militärsprecher am Mittwoch der staatlichen Nachrichtenagentur KCNA. Daher werde auch die letzte noch bestehende Kommunikationsverbindung zwischen dem Norden und Süden auf der koreanischen Halbinsel gekappt.

Nordkorea hatte bereits zuvor Anrufe über eine Leitung mit den im Grenzgebiet zur Überwachung des Waffenstillstands stationierten US-Truppen nicht mehr beantwortet. Die letzte Verbindung besteht zwischen dem nord- und südkoreanischen Militär. Genutzt wird sie etwa für das Industrieprojekt in der nordkoreanischen Grenzstadt Kaesong. In der Sonderwirtschaftszone arbeiten mehr als 50.000 Nordkoreaner in südkoreanischen Fabriken.

Nordkorea wandte sich am Mittwoch auch an Südkoreas neue Präsidentin Park Geun Hye. Sie möge "ihre Zunge im Zaum halten", zitierte KCNA des nordkoreanischen Ausschusses für Friedliche Wiedervereinigung. Unklar war, ob der Sprecher auf bestimmte Äußerungen der Präsidentin reagierte.

Die Spannungen zwischen dem kommunistischen Nordkorea auf der einen und Südkorea und den USA auf der anderen Seite hatten sich in den vergangenen Wochen verschärft. Nordkorea drohte den USA mit einem atomaren Erstschlag. Zuvor hatte es einen erneuten Atomtest ausgeführt, auf den die Vereinten Nationen mit schärferen Sanktionen reagierten. Die beiden koreanischen befinden sich seit dem Krieg von 1950 bis 1953 formal noch im Kriegszustand.

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