Neues Umfragetief für Francois Hollande

Neues Umfragetief für Francois Hollande

Die Beliebtheitsrate des französischen Präsidenten Francois Hollande ist im März in einer IFOP-Umfrage um sechs Prozentpunkte auf nur noch 31 Prozent positive Meinungen abgesackt.

Es handelt sich um das schlechteste Ergebnis seit Hollandes Wahlsieg im Mai 2012, als er von 61 Prozent der Befragten befürwortet wurde. Nunmehr sind 68 Prozent der Franzosen mit ihrem Staatsoberhaupt unzufrieden.

Nach den Angaben von IFOP ist das die schlechteste Beliebtheitsrate zehn Monate nach Amtsantritt seit den Zeiten von Präsident Charles de Gaulles, der die Fünfte Republik gegründet hatte. Bei den Sympathisanten der konservativen "Union für eine Volksbewegung" (UMP) steigt der Anteil der Unzufriedenen auf 93 Prozent (plus 2 Prozentpunkte). Bei den Anhängern der rechtsextremen "Front National" (FN) von Marine Le Pen erreicht sie sogar 94 Prozent (plus 5 Prozentpunkte). Aber auch im linken Lager erleidet Hollande Einbußen. Bei den sozialistischen Sympathisanten sinkt der Zuspruch von 79 auf 77 Prozent, bei den Grünen von 53 auf 47 Prozent und bei der "Linkspartei" von 55 auf 42 Prozent.

Premierminister Jean-Marc Ayrault bringt es laut IFOP-Umfrage im März noch auf 36 Prozent positive Meinungen, ein Prozent weniger als im Februar. 61 Prozent sind mit dem Regierungschef unzufrieden (plus ein Prozent). Seinen Tiefstpunkt hatte Ayrault im Dezember mit nur 35 Prozent positiven Meinungen erreicht. Für die Umfrage wurden zwischen dem 14. und dem 22. März insgesamt 1.931 erwachsene Franzosen telefonisch befragt.

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