Neues Modell für Opel-Werk in Rüsselheim

Neues Modell für Opel-Werk in Rüsselheim

Die neue GM-Chefin Mary Barra hat auf ihrem ersten Auslandsbesuch Investitionen zur Zukunftssicherung des Opel-Standortes Rüsselsheim angekündigt. "Wir werden die Zukunft des Werks mit einem neuen Modell sicherstellen", sagte Barra am Montag in Rüsselsheim.

Details wollte sie zunächst nicht nennen: "Aber Sie können sicher sein, dass dies Hand in Hand gehen wird mit zusätzlichen Investitionen in Deutschland." Derzeit läuft im Opel-Stammwerk das Flaggschiff Insignia vom Band, vom kommenden Jahr an wird in Rüsselsheim auch der Familienwagen Zafira gebaut.

"Opel lebenswichtiger Teil"

Barra betonte die wichtige Rolle der deutschen Konzerntochter Opel betont. Es sei kein Zufall, dass ihre erste Auslandsreise sie nach Deutschland führe, erklärte sie am Montag im Opel-Werk in Rüsselsheim. "Opel ist eindeutig ein lebenswichtiger Teil unseres Unternehmens", ergänzte sie. Deshalb sei es sehr wichtig, erneut ein Bekenntnis zur deutschen Konzerntochter abzulegen.

Barra hatte Mitte Jänner die GM-Führung von Dan Akerson übernommen, der aus privaten Gründen abgetreten war. Er hatte den im Gläubigerschutzverfahren sanierten Konzern während seiner rund dreijährigen Amtszeit bei der Rückkehr an die Börse begleitet und dem größten US-Autobauer wieder zu Rekordgewinnen verholfen. Opel soll nach jahrelanger Krise 2016 wieder Gewinne schreiben. Dazu sollen neue Versionen des Corsa und des Astra beitragen. Die Marke mit dem Blitz hatte im vergangenen Jahr erstmals seit 14 Jahren ihren Marktanteil erhöhen können.

Wie der Konzern weiter mitteilte, soll der neue GM-Präsident Daniel Ammann in Kürze zum neuen Aufsichtsratsvorsitzenden der Adam Opel AG gewählt werden und damit den früheren GM-Produktchef Steve Girsky ablösen. Dieser bleibt dem US-Konzern als Berater erhalten.

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