Neuer Höchststand bei Bootsflüchtlingen

Neuer Höchststand bei Bootsflüchtlingen

Laut einem aktuellen Migrationsbericht kamen 2013 fast 45.000 Flüchtlinge über das Mittelmeer nach Europa, so viele wie seit fünf Jahren nicht mehr. Rund 700 Menschen fanden bei Bootsunglücken ihren Tod. Die Katastrophen vor Lampedusa haben die Aufmerksamkeit nur für kurze Zeit auf die andauernde Tragödie gelenkt.

Die Zahl der Flüchtlinge, die über das Mittelmeer nach Europa kamen, hat im vergangenen Jahr einen neuen Höchststand erreicht. Wie die Internationale Organisation für Migration (IOM) am Dienstag mitteilte, wagten fast 45.000 Menschen die lebensgefährliche Überfahrt nach Italien oder Malta.

Rund 42.900 hätten die italienische Küste erreicht, 2.800 die maltesische. Unter ihnen waren 5.400 Frauen und 8.300 Kinder. Die meisten Flüchtlinge kamen nach Angaben der IOM auf der italienischen Insel Lampedusa an. Syrien, Eritrea und Somalia waren die Hauptherkunftsländer, wie die in Genf ansässige Organisation mitteilte. Bei der Einordnung der Zahlen als Höchststand seit 2008 klammerte die IOM das Jahr 2011 aus, als der Libyen-Krieg die Flüchtlingszahlen nach oben schnellen ließ.

Die Zahl der Menschen, die vor Kriegen und unterdrückerischen Regimen fliehen, wachse beständig, sagte der für den Mittelmeerraum zuständige IOM-Direktor Jose Angel Oropoza. Bei Unglücken der meist völlig überfüllten und maroden Flüchtlingsboote sterben jährlich Hunderte Menschen im Mittelmeer. 2013 waren es rund 700 Todesopfer, 2011 sogar 2.300.

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