Neue Hiobsbotschaften von der HSH Nordbank

Neue Hiobsbotschaften von der HSH Nordbank

Der Garantierahmen solle von sieben auf die ursprüngliche Höhe von zehn Milliarden Euro steigen, "um eine adäquate Kapitalausstattung sicherzustellen", teilte die Landesbank am Mittwochabend mit.

Die Garantieerhöhung solle durch die Länder Hamburg und Schleswig-Holstein oder zusätzlich unter Beteiligung privater Investoren erfolgen. 2013 erwarte die HSH einen Verlust nach internationaler Rechnungslegung (IFRS), bevor sie im Jahr 2014 wieder von einem Gewinn ausgeht.

Bei der HSH Nordbank als führendem Schiffsfinanzierer schlägt die Krise der Reeder besonders stark zu buche. Die Schifffahrtsunternehmen leiden unter Überkapazitäten und sinkenden Raten. Viele Schiffe können deshalb ihre Kosten nicht einspielen. Die HSH hatte nach ersten Sanierungserfolgen drei Milliarden an Garantien zurückgegeben, was sich inzwischen jedoch als Fehlentscheidung erwies.

Mit einer Wiederaufstockung des Garantierahmens droht der Bank ein erneutes Beihilfeverfahren der EU. Die HSH muss auf Geheiß der europäischen Wettbewerbshüter im Gegenzug für erhaltene Staatshilfen bereits kräftig schrumpfen. Die HSH vertritt die Ansicht, dass sie bereits bei dem bisherigen Rettungspaket ein Beihilfeverfahren durchlaufen habe und ein neues Verfahren daher nicht nötig sei.

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