Nelson Mandela geht es immer besser

Nelson Mandela geht es immer besser

Der wegen einer Lungenentzündung ins Krankenhaus eingelieferte ehemalige südafrikanische Präsident Nelson Mandela ist weiterhin auf dem Weg der Besserung. Das teilte das südafrikanische Präsidialamt am Sonntag unter Berufung auf die behandelnden Ärzte mit.

Staatschef Jacob Zuma dankte den "tausenden Südafrikanern", die Mandela über das Osterwochenende in ihre Gebete einschlossen.

Am Samstag hatte Zumas Büro erklärt, Mandela habe wegen der Lungenentzündung einen sogenannten Pleuraerguss gehabt, den seine Ärzte aufgelöst hätten. Nun sei der 94-Jährige wieder "in der Lage, ohne Schwierigkeiten zu atmen". Mandela war am Mittwochabend in die Klinik gebracht worden. Deren Name wurde nicht mitgeteilt, weil sich die Ärzte nach Angaben des Präsidialamts "auf ihre Arbeit konzentrieren" sollten.

Die Ikone der Anti-Apartheidsbewegung war bereits Anfang März kurzzeitig für Routine-Untersuchungen in ein Krankenhaus in Pretoria gebracht worden. Im Dezember vergangenen Jahres hatte er sich schon einmal wegen einer Lungenentzündung behandeln lassen müssen. Während des 18-tägigen Klinikaufenthaltes wurden bei Mandela außerdem mehrere Gallensteine entfernt.

Wegen seines Kampfes gegen das rassistische Apartheid-Regime verbrachte Mandela 27 Jahre im Gefängnis. Erst 1990 wurde er aus der Haft entlassen. 1993 bekam er den Friedensnobelpreis. Von 1994 bis 1999 war Mandela der erste schwarze Präsident Südafrikas. Danach wurde er nach und nach gebrechlich. 2004 zog er sich endgültig aus der Politik zurück.

Mandelas Gesundheitsprobleme sind zum Teil auf die langen Jahre der Haft zurückzuführen. 1988 wurde er mit einer schweren Lungenerkrankung in ein Krankenhaus in Stellenbosch bei Kapstadt eingeliefert. Die Erkrankung wurde offensichtlich durch die Feuchtigkeit in seiner Gefängniszelle ausgelöst. Die Ärzte diagnostizierten eine Tuberkulose und entfernten zwei Liter Flüssigkeit aus dem Brustraum.

Österreich beteiligt sich an Allianz gegen Terrormiliz IS

Politik

Österreich beteiligt sich an Allianz gegen Terrormiliz IS

EU buttert 26 Milliarden in Verkehrs-Infrastruktur

International

EU buttert 26 Milliarden in Verkehrs-Infrastruktur

der polnische Finanzminister Mateusz Szczurek will 700 Milliarden für Investitionen in Europa. Alle 28 EU-Mitgliedsstaaten sollen einzahlen
 

International

Polen will 700-Milliarden-Investitionsfonds für Europa