Namen griechischer Steuersünder veröffentlicht

Namen griechischer Steuersünder veröffentlicht

Magazin veröffentlichte Namen Reicher mit Schweiz-Konten - nun wurde gegen den Chefredakteur ein Haftbefehl erlassen.

Ein griechisches Magazin ist nach der Veröffentlichung der Namen von mehr als 2.000 wohlhabenden Bürgern mit Konten in der Schweiz ins Visier der Athener Behörden geraten. Die Staatsanwaltschaft erließ am Samstag Haftbefehl gegen den Chefredakteur wegen Verletzung des Persönlichkeitsrechts. Es gebe keinen Beweis dafür, dass die in der Liste genannten 2.059 Personen oder Unternehmen Steuern hinterzogen, Geld gewaschen oder sonst gegen das Gesetz verstoßen hätten, teilte die Polizei mit.

Das Magazin "Hot Doc" hatte die Namen am Samstag veröffentlicht und erklärt, es handele es sich um die sogenannte Lagarde-Liste, die Griechenland 2010 von den französischen Behörden übergeben wurde, um nach Hinweisen auf Steuerflucht zu suchen. Sie sei dem Blatt anonym zugespielt worden. Die Behörden machten keine Angaben dazu, ob es die echte Version ist. Die nach der Chefin des Internationalen Währungsfonds (IWF), Christine Lagarde benannte Liste, war noch in deren Amtszeit als französische Finanzministerin Griechenland übergeben worden.

Die Liste sorgt in dem von der Schuldenkrise geplagten Land für hitzige Debatten. Denn in der Bevölkerung wächst die Wut über Politiker und die reiche Elite, weil die drakonischen Einsparungen vor allem die ärmeren Teile der Gesellschaft treffen.

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