Nahost-Friedensverhandlungen sollen intensiviert werden

Nahost-Friedensverhandlungen sollen intensiviert werden

Beide Seiten hätten auf Wunsch der USA beschlossen, bei ihren Gesprächen mehr Tempo zu machen, teilte ein Vertreter der Palästinenser am Montag mit. Nunmehr solle es in der Woche mehr Verhandlungstage geben, bei denen die Delegationen bis zu acht Stunden miteinander reden wollten.

Die USA wollten in den nächsten zwei Monaten prüfen, wie die Differenzen zwischen Israelis und Palästinensern beigelegt werden könnten. "Bislang haben wir nichts erreicht", sagte der Palästinenser.

Seit Wiederaufnahme der Verhandlungen im Juli treffen sich die Delegationen ein oder zwei Mal und reden nur kurze Zeit miteinander. Ausländische Diplomaten fragen sich, wie beide Seiten bei diesem Tempo bis April 2014 einen umfassenden Friedensvertrag aushandeln wollen.

Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu (Bild) hatte am Sonntag den Palästinensern die Schuld am Stillstand in den Verhandlungen gegeben. Er nannte vor allem die Weigerung der anderen Seite, Israel als jüdischen Staat anzuerkennen und deren Beharren auf einem Rückkehrrecht für Flüchtlinge und deren Nachfahren nach Israel. Die Palästinenser wiesen die Äußerungen zurück und kritisierten zudem Äußerungen der israelischen Verhandlungsführerin Zipi Liwni, über den April hinaus über einen palästinensischen Staat zu verhandeln. Die Palästinenser nennen die israelischen Siedlungen und deren Ausbau als Haupthindernis in den Friedensgesprächen.

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