Nächste Woche wird Griechenland (wieder einmal) gerettet

Nächste Woche wird Griechenland (wieder einmal) gerettet

Griechenland wurden von der Eurogruppe zwei zusätzliche Jahre zum Erreichen des Haushaltsdefizit-Ziels zugestanden. Die Euroraum-Finanzminister werden am 20. November in Brüssel Wege besprechen, um die Finanzierungslücke, die durch die Fristverlängerung entsteht, zu stopfen.

“Wir wissen, dass es mehrere Optionen gibt, um Griechenland durch diese Herausforderung zu helfen”, sagte Grilli am Donnerstag in einem Interview mit Bloomberg TV in London.

Griechenland mehr Zeit zuzugestehen ist der jüngste Kompromiss im seit drei Jahren anhaltenden Kampf gegen die Krise. Die Geldgeber entschieden sich, Griechenland den Geldhahn nicht zuzudrehen, um keinen Staatsbankrott zu riskieren, der das Land wohl zum Verlassen des Euro zwingen und der Rest-Eurozone weitere Turbulenzen einbringen würde.

Der Internationale Währungsfonds sei weiter an den Stabilisierungsbemühungen für Griechenland beteiligt, sagte Grilli. Die geschäftsführende Direktorin des Fonds, Christine Lagarde, ist nicht damit einverstanden, das Ziel zur Erreichung des “nachhaltigen” Schuldenniveaus von 120 Prozent auf 2022 zu verschieben. Dadurch stellt sich die Frage, ob der IWF sich aus der weiteren Hilfe für Griechenland zurückziehen könnte.

“Derzeit konzentrieren wir uns darauf, unter Einbeziehung der Anregungen und Ratschläge des IWF eine Lösung zu finden”, sagte Grilli.

Italien werde sich weiter bemühen, die zweithöchste Haushaltverschuldung des Euroraums von mehr als 120 Prozent des Bruttoinlandsprodukts zu senken. Die Regierung hat sich auf ein Immobilienverkaufsprogramm verpflichtet, das mit ähnlichen Anstrengungen in Griechenland und Spanien konkurrieren könnte. Grilli sagte, Italien könne kurzfristig mindestens 5 Mrd. Euro durch derartige Verkäufe einnehmen.

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