Monti feiert: "Haben Italien und die Eurozone gerettet"

Monti feiert: "Haben Italien und die Eurozone gerettet"

"Ohne die Sparpolitik der Regierung würde es den Euroraum vielleicht heute nicht mehr geben", heißt es in einer am Samstag auf der Webseite der Regierung veröffentlichten Presseaussendung. Die Leistungen der Italiener zur Eindämmung der Schuldenkrise bezeichnete die Regierung als beispiellos in der republikanischen Geschichte des Landes.

Dank der harten Arbeit habe Italien im abgelaufenen Jahr auf internationaler Ebene an Ansehen zurückgewonnen. Italien - Gründungsmitglied der EU - sei wieder ein aktiver Partner und ein Hauptakteur der strategischen Beschlüsse der EU, hieß es. Die Regierung hob die wichtigsten Reformen hervor, die verabschiedet worden seien. Prioritär seien vor allem die Reform des Pensionswesens und des Arbeitsmarkts.

"Gewiss hätte man mehr unternehmen sollen und vielleicht sind einige Fehler gemacht worden, doch die Grundlinien der Reformen, die zur Bewältigung der Notstandsphase notwendig waren, sind von der 'komischen Mehrheit' getragen worden, die die Regierung unterstützt hat", hieß es in der Presseaussendung. Eine Koalition aus der Mitte-rechts-Partei "Volk der Freiheit" (PdL - Popolo della libertá) um Ex-Premier Silvio Berlusconi und aus der Mitte-links-Kraft "Demokratischen Partei" (PD) unterstützt das Expertenkabinett um Monti.

Die Regierung räumte ein, dass sie mehr für einkommensschwache Familien und für soziale Gerechtigkeit hätte tun sollen. Man müsse verstärkt die Familien unterstützen, die in Krisenzeiten eine wichtige Rolle als sozialer Rettungsanker für Personen in finanziellen Schwierigkeiten seien. Dank der wichtigen Rolle der Familien habe man in Italien die Auswirkungen der Krise geringer als in anderen Ländern, wie zum Beispiel in den USA, zu spüren bekommen, hieß es.

Österreich beteiligt sich an Allianz gegen Terrormiliz IS

Politik

Österreich beteiligt sich an Allianz gegen Terrormiliz IS

EU buttert 26 Milliarden in Verkehrs-Infrastruktur

International

EU buttert 26 Milliarden in Verkehrs-Infrastruktur

der polnische Finanzminister Mateusz Szczurek will 700 Milliarden für Investitionen in Europa. Alle 28 EU-Mitgliedsstaaten sollen einzahlen
 

International

Polen will 700-Milliarden-Investitionsfonds für Europa