Merkel: "Schröder ist schuld"

Merkel: "Schröder ist schuld"

“Kanzler Schröder hat Griechenland aufgenommen und hat den Stabilitätspakt aufgeweicht”, sagte Merkel. “Beides war grundfalsch und einer der Ausgangspunkte unserer heutigen Schwierigkeiten.” Man hätte damals Griechenland “gar nicht aufnehmen dürfen in den Euro-Raum”, so Merkel.

Mit der Attacke auf ihren Amtsvorgänger reagiert die Kanzlerin auch auf die jüngste Kritik ihres SPD-Herausforderers Peer Steinbrück, der Merkel vorwirft, den deutschen Steuerzahlern die wahren Kosten der Eurorettung zu verschweigen. Die Debatte um die Eurorettung beherrscht den Bundestagswahlkampf, seitdem Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble auf einer Wahlveranstaltung am 20. August ein weiteres Rettungspaket für Griechenland in Aussicht gestellt hatte.

Steinbrück hat angekündigt, dass er Merkels Euro-Rettungspolitik auch beim TV-Duell der beiden am 1. September zum Thema machen wird. Der SPD-Politiker, der in der Großen Koalition unter Merkel einst Finanzminister war, fordert ein Ende von Merkels Sparpolitik und ein Konjunkturprogramm für die südeuropäischen Euro-Krisenländer. Merkel hat mehrfach betont, dass sie Griechenland in der Euro-Zone halten will, fordert aber gleichzeitig einen harten Sparkurs in dem Land.

CDU und CSU liegen in der jüngsten Forsa-Umfrage unverändert bei 41 Prozent, während die SPD bei 22 Prozent stagniert. Die Grünen verlieren zwei Prozentpunkte und fallen auf 11 Prozent, die FDP fällt um einen Prozentpunkt auf fünf Prozent. Damit hätte die schwarz-gelbe Koalition weiter eine knappe Mehrheit.

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