Merkel in Athen: Ein Sicherheitsrisiko

Merkel in Athen: Ein Sicherheitsrisiko

Mindestens 7000 Polizisten müssen im Einsatz sein, wenn am Dienstag die deutsche Bundeskanzlerin nach Griechenland kommt.

Mit massiven Sicherheitsvorkehrungen bereitet sich die griechische Hauptstadt Athen auf den Besuch der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel am Dienstag vor. Die Polizei will mit 7.000 Mann im Einsatz sein, die nicht nur aus der gesamten Hauptstadtregion Attika, sondern auch aus anderen Landesteilen zusammengezogen werden.

Auch deutsche Einrichtungen wie die Botschaft und das Goethe-Institut stünden unter besonderem Schutz, hieß es in griechischen Medien. Es wird erwartet, dass sich die Wut der Bürger über die strengen Sparauflagen in zahlreichen Demonstrationen entlädt. Es ist der erste Griechenland-Besuch der deutschen Regierungschefin seit Ausbruch der Finanzkrise.

Westerwelle will Fairness

Dabei hat Deutschlands Außenminister Guido Westerwelle zu Fairness und Respekt gegenüber Griechenland aufgerufen. "Ich lehne es ab, das Land einfach abzuschreiben", sagte Westerwelle in einem Interview der "Bild"-Zeitung (Montag-Ausgabe) laut Vorausmeldung. Die Regierung stehe wegen ihrer Reformpolitik unter großem Druck. Merkel wolle mit ihrem Besuch am Dienstag ihre Anerkennung ausdrücken, sagte der Minister.

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