Manager sehen schwarz für die Eurozone

Manager sehen schwarz für die Eurozone

In einer Umfrage der Strategieberatung Booz & Company äußerten sich fast zwei Drittel der befragten österreichischen Führungskräfte zuversichtlich für die Zukunft des Wirtschaftsraums, in Deutschland mehr als die Hälfte, insgesamt in ganz Europa aber nur ein knappes Drittel.

Ernsthaften Anlass zur Besorgnis in der derzeitigen Eurokrise sieht unter den österreichischen Managern nicht einmal ein Drittel. In Deutschland machen sich 40 Prozent der Befragten Sorgen um den Zustand der Eurozone, heißt es in der am Donnerstag veröffentlichten Studie. In anderen europäischen Ländern sehen hingegen 61 Prozent der Befragten schwarz für die Zukunft der Eurozone.

Gebremst wird das Wachstum aus Sicht vieler Manager auch durch die Bürokratie. In Deutschland sehen 71 Prozent der Manager der Umfrage zufolge die Regulierung durch die EU als Hindernis für Produktivitätssteigerungen an. 61 Prozent nannten vergleichsweise hohe Arbeitslöhne als Wettbewerbsnachteil, fast genauso viele vermissen einen Gründergeist in Europa.

"Die österreichischen Manager sehen vor allem die EU-Regulierung etwas positiver: Nur 43 Prozent sehen hier einen Wettbewerbsnachteil", so Klaus Höbling vom Wiener Büro von Booz & Company.

Für die Umfrage hat Booz & Company zusammen mit der Wirtschaftsschule Insead mehr als 1.400 Manager befragt, davon 139 aus Deutschland.

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