Lufthansa fliegt härteren Sparkurs

Lufthansa fliegt härteren Sparkurs

Auf ihrem harten Sparkurs hat die AUA-Mutter Lufthansa weitere Jobs von Mitarbeitern infrage gestellt. Das Unternehmen bestätigte am Sonntag einen Bericht des Nachrichtenmagazins "Der Spiegel", demzufolge im Kerngeschäft des Linienbetriebs verschiedene Prozesse an externe Dienstleister ausgelagert werden sollen.

Unter anderem geht es um die Bearbeitung von Aufnahmeanträgen in das Meilenprogramm oder die Erstellung von Speisekarten. Wie viele Jobs bei der Lufthansa entfallen, stehe noch nicht fest, sagte ein Unternehmenssprecher. Bisher hatte die Fluggesellschaft lediglich den Abbau von 3.500 Stellen in der Verwaltung angekündigt. Ende März beschäftigte Lufthansa gut 116.500 Menschen.

Die neuen Sparvorschläge, die ab Montag den Arbeitnehmervertretern vorgestellt werden sollen, gehören zu dem bereits im vergangenen Jahr eingeleiteten Spar-Programm "Score", mit dem Lufthansa ihr Ergebnis dauerhaft um 1,5 Mrd. Euro im Jahr verbessern will. Der Kernbereich Passage unter Vorstand Carsten Spohr muss allein 920 Mio. Euro bringen. Dazu gehört die Überprüfung der zentralen Arbeitsabläufe im Unterprojekt "Shape", für das 220 Verbesserungsmaßnahmen im Gesamtvolumen von 180 Millionen Euro zusammengetragen wurden.

Unterdessen läuft das größte "Score"-Projekt mit rund 200 Mio. Einsparpotenzial laut Lufthansa erfolgreich an. Die teilweise bereits auf die kostengünstigere Tochter Germanwings übertragenen Europa-Verbindungen seien besser gebucht und brächten höhere Durchschnittserlöse als die früheren Lufthansa-Flüge, bestätigte der Sprecher Informationen der "Wirtschaftswoche". Weiteren Schub erwarte man sich von der neuen Preis- und Servicestruktur bei Germanwings ab dem 1. Juli.

Lufthansa überträgt bis Ende 2014 sämtliche innerdeutschen und europäischen Verbindungen auf Germanwings, die nicht über die Drehkreuze Frankfurt und München gehen. Die Kölner Tochter erhält dafür zusätzliche Flugzeuge.

Österreich beteiligt sich an Allianz gegen Terrormiliz IS

Politik

Österreich beteiligt sich an Allianz gegen Terrormiliz IS

EU buttert 26 Milliarden in Verkehrs-Infrastruktur

International

EU buttert 26 Milliarden in Verkehrs-Infrastruktur

der polnische Finanzminister Mateusz Szczurek will 700 Milliarden für Investitionen in Europa. Alle 28 EU-Mitgliedsstaaten sollen einzahlen
 

International

Polen will 700-Milliarden-Investitionsfonds für Europa