Libor-Skandal: RBS droht 300 Mio. Pfund Strafe

Libor-Skandal: RBS droht 300 Mio. Pfund Strafe

Die Royal Bank of Scotland muss im Skandal um Zinsmanipulationen einem Zeitungsbericht zufolge mit einer Strafzahlung zwischen 200 und 300 Millionen Pfund (rund 250 bis 375 Millionen Euro) rechnen.

Dem teilverstaatlichten Geldhaus würde eine ähnlich hohe Zahlung wie dem Konkurrenten Barclays drohen, berichtete die "Financial Times" am Samstag ohne Nennung von Quellen. Barclays hatte als erstes Institut ein Fehlverhalten von Händlern eingeräumt und mit den Behörden einen Vergleich geschlossen. Das Institut musste eine Strafe von 290 Millionen Pfund (rund 360 Millionen Euro) zahlen. Reuters hatte Ende August berichtet, dass die RBS kurz vor einem Vergleich mit den Behörden in den USA und Großbritannien stehe.

Die Royal Bank of Scotland, die zu 82 Prozent dem Staat gehört, wollte sich am Samstag weder dazu äußern, wann eine Einigung mit den Behörden erzielt werden könnte, noch, in welcher Höhe die Strafe ausfallen könnte. Die britische Finanzaufsicht FSA lehnte eine Stellungnahme ab.

Im Skandal um eine Manipulation des Libor-Satzes haben Behörden in den USA, Europa und Asien mehr als ein Dutzend Banken im Visier. Die Untersuchungen konzentrieren sich auf mehrere Ringe von Händlern, die den Libor und andere Referenzzinssätze verzerrt haben sollen, um Gewinne einzustreichen. Die Sätze, die auf den Angaben der Institute zu ihren Refinanzierungskosten beruhen, sind die Basis für Finanztransaktionen in Billionen-Höhe.

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