Letzte Vorstellung: US-Franchisekette Blockbuster macht den Laden dicht

Letzte Vorstellung: US-Franchisekette Blockbuster macht den Laden dicht

Pleite 2.0: Die US-Video-Verleihkette Blockbuster schließt die ihre letzten Filialen und beendet den als Konkurrenz zum Streaming-Anbieter Netflix begonnenen Postversand.

Der Niedergang der Franchisekette Blockbuster ist nicht zu stoppen. Nach einem Umsatzeinbruch von 253 Millionen Dollar auf 120 Millionen Dollar hat das Unternehmen mit Hauptsitz in Dallas, Texas, am Mittwoch angekündigt, seine letzten 300 verbliebenen Filialen in den USA mit Anfang Jänner 2014 zu schließen und den Postversand von DVDs mit Mitte Dezember 2013 einzustellen. Alleine das Streaming-Geschäft Blockbuster@Home soll weitergeführt werden.

Es ist der letzte Versuch, das 1985 gegründete Unternehmen, das dereinst 3,7 Milliarden Dollar Umsatz erwirtschaftete, doch noch zu retten. Zu seiner Hochblüte hatte Blockbuster alleine in den USA über 5000 Filialen und weitere 3000 in Ländern wie Kanada, Brasilien, Großbritannien, Dänemark, Irland, und Australien. Eine groß angekündigte und mit 20 Filialen gestartete Expansion nach Deutschland scheiterte bereits im Jahr 1997.

Im September 2010 musste Blockbuster bereits einmal Insolvenz anmelden, es folgte das De-Listing an der Börse. Im April 2011 wurde das Rest-Unternehmen mit seinen 1700 Filialen vom Satelliten-TV-Anbieter Dish Network übernommen. Dish Network hat damals 320 Millionen Dollar bezahlt. Ein Investment, das sich offenbar nicht gelohnt hat.

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