Lage für Slowenien spitzt sich zu – Staatsbankrott ist nicht auszuschließen

Lage für Slowenien spitzt sich zu – Staatsbankrott ist nicht auszuschließen

Die slowenische Notenbank will eine Überprüfung des Bankensektors bis zum Jahresende abschließen, wie sie überdies mitteilte. Die Lage bei slowenischen Banken spitzt sich unterdessen weiter zu. Slowenische Institute, darunter Nova Ljubljanska Banka d.d. (NLB), haben ihre Bilanzen im Vorjahr um sechs Prozent geschrumpft. Die Einlagen sind gegenüber dem Vorjahr um bis zu sieben Prozent rückläufig.

Die Banken sind bei der Liquiditätsbeschaffung immer stärker von der Europäischen Zentralbank EZB abhängig, stellte Ökonom James Howat laut der Studie von Capital Economics fest.

Die Regierung unter der Ministerpräsidentin Alenka Bratusek ist einer im Mai von der EU-Kommission ausgesprochenen Empfehlung gefolgt und hat zugesagt, im Bankensektor Stresstests durchzuführen und eine Prüfung der Qualität von Bankenaktiva zu veranlassen.

Die Regierung will notleidende Kredite über 3,3 Mrd. Euro von den drei größten Banken des Landes in etwa 1,1 Mrd. Euro staatlich garantierter Papiere tauschen, hieß es bei der Vorstellung des Reformvorhabens im Mai.

Dieses Vorhaben ist aber ins Stocken geraten. Die EU- Kommission hatte die Übertragung einer ersten Kredittranche im Umfang von 100 Mio. Euro von NLB auf die staatliche Bad Bank nicht gestattet und dies mit Auffassungsunterschieden bei der Bewertung der Schulden begründete.

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