Katalonien: Nationalisten siegen bei Regionalwahlen

Katalonien: Nationalisten siegen bei Regionalwahlen

Die in der nordspanischen Region Katalonien regierenden Nationalisten der Convergencia i Unio (CiU) haben am Sonntag die vorgezogenen Regionalwahlen gewonnen.

Die Partei von Ministerpräsident Artur Mas (CiU), der die Wahlen zu einem Stimmungstest für ein Unabhängigkeitsreferendum von Spanien machte, erhielt aber laut von Medien veröffentlichten Exit Polls nur 54 bis 57 der insgesamt 135 Sitze im katalanischen Regionalparlament in Barcelona. Er dürfte damit sogar bis zu acht Sitzen (bisher 62) verlieren.

Den zweiten Platz wird die linksnationalistische Separatistenpartei Esquerra Republicana de Catalunya (ERC) mit 20 bis 23 Abgeordneten erreichen. Gemeinsam würden die beiden für die Unabhängigkeit von Spanien eintretenden Parteien aber die absolute Mehrheit (68) erzielen. Die ERC war mit einem Zugewinn von bis zu 13 Sitzen auch die Gewinnerin des Abends. Dahinter kämpften die für die Einheit Spaniens eintretende konservative Volkspartei von Alicia Sanchez-Camacho (PP) mit den Sozialisten (PSC) von Pere Navarro um den dritten Platz.

Beiden wurden zwischen 16 bis 18 Mandaten prognostiziert. Die Sozialisten sind auch für die Einheit Spaniens, sehen ein mögliches Unabhängigkeits-Referendum aber als legitim an. Es gab die höchste Wahlbeteiligung seit 1998.

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