Jetzt auch die Niederlande: Rezession und zu hohes Defizit

Jetzt auch die Niederlande: Rezession und zu hohes Defizit

Nach der heimischen Notenbank erwarten nun auch die Wirtschaftsexperten der Regierung eine Fortsetzung der Rezession und ein nach EU-Maßstäben zu hohes Defizit im kommenden Jahr.

Das staatliche Forschungsinstitut CPB sagte am Mittwoch voraus, dass die Neuverschuldung mit 3,3 Prozent der Wirtschaftsleistung über der Drei-Prozent-Grenze der Europäischen Union (EU) liegen wird. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) werde 2013 um 0,5 Prozent schrumpfen nach einem Rückgang von vermutlich 1,0 Prozent im ablaufenden Jahr.

Die Niederlande galten bislang als einer der Musterknaben in der Euro-Zone, die sich ihrer Fiskaldisziplin rühmen und den Währungsraum mit ihrer Bonitätsbestnote "AAA" stützen. Nachdem die Regierung des im September wiedergewählten Ministerpräsidenten Mark Rutte bereits Sparmaßnahmen im Volumen von fast 30 Milliarden Euro durchgepeitscht hat, könnte die schwache Konjunktur nun weitere Einschnitte nötig machen.

Dijsselbloem wollte sich in dieser Frage nicht festlegen. Er äußerte sich aber besorgt über die ökonomischen Aussichten, die die Sanierung der Staatsfinanzen erschwerten. "Die Erholung unserer Wirtschaft braucht mehr Zeit", erklärte der Minister. Dijsselbloem hatte zuletzt seine Bereitschaft erkennen lassen, den luxemburgischen Ministerpräsidenten und Schatzminister Jean-Claude Juncker als Chef der Eurogruppe zu beerben. Dem Vorsitzenden der Euro-Finanzminister kommt eine Schlüsselrolle im Kampf gegen die Schuldenkrise zu.

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