"Japan ist näher am Abgrund als Europa"

"Japan ist näher am Abgrund als Europa"

Der IWF schätzt, dass sich Japans Schuldenlast bis 2014 auf 245,6 Prozent des BIP aufblasen könnte. Ex-Soros-Berater empfiehlt seinen Landsleuten ihr Geld in andere Währungen zu investieren.

Takeshi Fujimaki, Präsident der gleichnamigen Investmentfirma und ehemaliger Berater des Investors George Soros, warnt seine Landsleute. Japan stehe näher am Abgrund als es Europa tut. Der Inselstaat könnte noch in den nächsten fünf Jahren einen "Default" erleiden, meint der Investment-Berater.

Er empfiehlt deshalb seinen Landsleutenihr Geld in Produkte, die in Fremdwährungen denominiert sind, zu stecken. US-Dollar, Schweizer Franken, Pfund, australische oder kanadische Dollar ssind zu bevorzugen. Sollte Japan in die Pleite rutschen, so könnte der Yen sich auf 400 bis 500 je Dollar abschwächen.

Japans Staatschulden, die höchsten weltweit, könnten sich bis 2014 auf 245,6 % des BIP aufblasen, rechnete jüngst der IWF vor. 1984 lag die Schuldenlast noch bei 67,3 % des BIP. Derweil kämpft der japanische Premiermister Yoshihiko Noda unverdrossen für seine Plan die Umsatzsteuer von fünf Prozent zu verdoppeln um ab 2015 die Staatsschuldenlast zu verringern.

Fujimaki spricht in Bezug auf den Yen von einer Blase. "Bei den gigantischen Schulden die Japan angehäuft habe, reiche eine dünne Nadel oder eine leichte Brise um die Blase zum Platzen zu bringen, wird Fujimaki zitiert. "Die Ereignisse in Europa könnten dies Explosion auslösen", warnt der Berater.

Fujimaki: "Es gibt keinen Weg aus dieser Krise Japans. Die einzige Option die bleibt ist ein default oder das Drucken von immer neuem Geld, dass am Ende in eine Hyperinflation führt."

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