Italiens Kredite stinken zum Himmel

Italiens Kredite stinken zum Himmel

Wegen der Rezession und der Firmenpleiten sind die faulen Kredite, die Italiens Banken belasten, laut Bankenvereinigung ABI auf 147,3 Milliarden Euro gestiegen. Das sind um 27,5 Milliarden Euro mehr als im Vergleichsmonat 2012 und 100 Milliarden mehr als Ende 2007.

Rom - Italiens Wirtschaft kommt nicht zur Ruhe. Vor allem Klein- und Mittelunternehmen tun sich zusehends schwer, ihre Kredite zu bedienen. Die Firmen haben mit der längsten Krise seit Kriegsende zu kämpfen. Die notleidenden Kredite machen bereits 7,7 Prozent aller Kredite aus.

Den Unternehmen droht ein weiterer Finanzierungsengpass: Wegen der schwierigen Wirtschaftslage werden immer weniger Kredite aufgenommen. Im November kam es zu einem vierprozentigen Rückgang bei der Aufnahme von Krediten seitens von Familien und Unternehmen. Das ist der stärkte Rückgang der letzten 14 Jahre.

Pleiten als Folge der Finanznot

Die Finanznot treibt auch immer mehr Unternehmen in den Konkurs. In den ersten drei Quartalen 2013 wurden in Italien fast 10.000 Firmenpleiten gemeldet, das entspricht auf Jahresbasis einem Plus von 12 Prozent. Gegenüber dem zweiten Quartal 2013 entspricht dies einem Plus von neun Prozent.

Besonders hart ist die Bauwirtschaft von der Krise betroffen. Hier sanken die Investitionen dieses Jahr um 6,9 Prozent, teilte der Verband der italienischen Bauunternehmen ANCE am Dienstag mit. Im kommenden Jahr rechnet der Verband mit einem weiteren Rückgang von 2,5 Prozent bei den Investitionen.

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