"Italien muss an die Vermögenden rangehen"

"Italien muss an die Vermögenden rangehen"

Deutschlands Handelspräsident Anton Börner hat Italien aufgefordert, die Reichen bei der Bewältigung der Finanz- und Wirtschaftskrise stärker zur Kasse zu bitten.

"Man muss erst einmal, bevor man andere Leute um Hilfe bittet, seine eigenen Ressourcen angehen - und das passiert halt nicht", kritisierte der Präsident des Bundesverbandes Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (BGA) am Donnerstag im Deutschlandfunk. Börner führte an, dass das Geldvermögen in privater Hand in Italien bei 175 Prozent des jährlichen Wirtschaftsleistung liege - verglichen mit 125 Prozent in Deutschland.

"Die Italiener müssen an die Vermögenden rangehen", verlangte Börner, der selbst zeitweise in Italien lebt. Der Staat solle die Vermögenden über höhere Steuern oder andere Mittel zwingen, Gelder für wachstumsfördernde Investitionen bereitzustellen. Eine höhere Verschuldung des Staates dagegen halte er für grundfalsch.

In der Debatte über ein etwaiges neues Steuerabkommen mit der Schweiz plädierte Börner für einen umfassenden automatischen Informationsaustausch in Steuersachen zwischen den Ländern. Pauschallösungen könnten höchstens kurzfristig helfen. Zudem müssten weltweit Steuerschlupflöcher gestopft werden.

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