Italien: Stimmung steigt - Zinsen fallen

Italien: Stimmung steigt - Zinsen fallen

Geschäftsklimaindex verbessert sich leicht und der italienische Staat kommt wieder günstiger zu Kapital.

Die Stimmung der italienischen Unternehmer hat sich im Oktober etwas stabilisiert. Der Indikator für das Geschäftsklima stieg von 76,0 auf 76,6 Punkte, wie das nationale Statistikamt am Freitag mitteilte. Grund war vor allem eine Aufhellung im Dienstleistungssektor und im Einzelhandel. Das Barometer erfasst zudem noch die Stimmung in der Industrie und am Bau. Der Teilindex für die Industrie fiel unerwartet auf 87,6 Zähler von 88,3 Punkten. Von Reuters befragte Analysten hatten hier mit einem leichten Anstieg auf 88,7 gerechnet.

Italiens Wirtschaft steckt tief in der Rezession. Die Regierung von Ministerpräsident Mario Monti will mit harschen Reformen den Schuldenberg abtragen und verlorenes Vertrauen am Finanzmarkt zurückgewinnen. Die Schritte dürften aber kurzfristig den Abschwung verschärfen.

Am Kapitalmarkt hingegen trägt der Sanierungskurs erste Früchte. Italien hat dort zu günstigeren Konditionen als zuletzt frisches Geld eingesammelt. Für eine zweijährige Anleihe im Volumen von drei Milliarden Euro musste das klamme Land am Freitag nur eine Rendite von 2,397 Prozent zahlen. Ende September waren noch 2,53 Prozent fällig geworden. Die Nachfrage nach den Null-Kupon-Papieren war mit einer Überzeichnungsquote von 1,65 ähnlich hoch wie im Vormonat. Die Schuldenagentur teilte zudem Papiere mit Inflationsschutz im Volumen von einer Milliarde Euro zu. Insgesamt landete das Land bei den Auktionen mit einem Volumen von vier Milliarden Euro somit am oberen Ende der angestrebten Zielspanne.

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