Italien: Soziale Spannungen gefährden die öffentliche Sicherheit

Italien: Soziale Spannungen gefährden die öffentliche Sicherheit

Italiens Komitee für die öffentliche Sicherheit, unter der Leitung des neuen Innenministers Angelino Alfano, schlägt Alarm. Wegen sozialer Spannungen im Zusammenhang mit der schweren Rezession in Italien bestehe Gefahr für die öffentliche Ordnung.

Daher müsse man mit Vorbeugemaßnahmen Ausschreitungen, terroristischen Aktionen und weiteren Gewalttätigkeiten vorbeugen, hieß es in einem Bericht Alfanos.

Am ersten Treffen der Kommission beteiligten sich auch Premier Enrico Letta sowie die Chefs der Polizei und der Geheimdienste, wie italienische Medien berichteten. Im Verlauf der Tagung wurde eine tiefgründige Analyse der Sicherheitsprobleme im Land veröffentlicht. Die Stärkung präventiver Maßnahmen, eine engere Zusammenarbeit zwischen Sicherheitskräften und Geheimdiensten sowie gründliche Kontrollen seien die beste Strategie, um Anschlägen vorzubeugen, erklärte Alfano.

Der Innenminister berichtete auch über den Zustand des Carabiniere, der am 28. April von einem Schützen vor dem Regierungspalast in Rom schwer verletzt worden war. Obwohl sich sein Zustand wesentlich gebessert habe, müsse sich der 50-Jährige immer noch einer intensiven Behandlung unterziehen, berichtete Alfano. Ein römischer Untersuchungsrichter lehnte inzwischen den Antrag des Schützen Luigi Preiti auf Freilassung ab. Die Rechtsanwälte Preitis behaupten, dass die Haftbedingungen für ihren Mandanten, der sich in einer Einzelzelle in der römischen Strafanstalt Rebibbia befindet, mit seinem psychischen Zustand nicht verträglich seien. Preiti hatte vor dem Regierungssitz geschossen und dabei zwei Carabinieri verletzt.

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