Italien: Gibt es Neuwahlen, dann ist Berlusconi die Nummer eins

Italien: Gibt es Neuwahlen, dann ist Berlusconi die Nummer eins

Die Verurteilung von Ex-Premier Silvio Berlusconi zu einer vierjährigen Haftstrafe wegen Steuerbetrug belastet den Medienzaren politisch nicht.

Die Mitte-rechts-Partei "Volk der Freiheit" (PdL) um Berlusconi würde zur stärksten Einzelpartei aufrücken, sollte es zu sofortigen Neuwahlen kommen. Dies geht aus einer am Freitag veröffentlichten Umfrage des Meinungsforschungsinstituts SWG hervor. Berlusconis PdL würde auf 27,6 Prozent der Stimmen kommen, das sind 0,8 Prozent mehr als bei einer ähnlichen Umfrage, die vergangene Woche veröffentlicht worden war. Die Demokratische Partei (PD) um Premier Enrico Letta folgt auf den Fersen mit 24 Prozent. Die Partei konnte in den vergangenen sieben Tagen um 0,2 Prozent zulegen.

Die Protestbewegung "Fünf Sterne" um den Starkomiker Beppe Grillo verlor dagegen laut der Umfrage 1,9 Prozent der Stimmen gegenüber der Umfrage der vergangenen Woche und müsste sich bei Neuwahlen mit 21,8 Prozent der Stimmen begnügen. Sie wäre somit jedoch weiterhin drittstärkste Kraft mit römischen Parlament. Der Zentrumsblock "Scelta Civica" um den scheidenden Premier Mario Monti verlor laut Umfrage 0,3 Prozentpunkte und stürzte weiter auf 5,4 Prozent ab. Die rechtsföderalistische Lega Nord würde laut Umfrage auf 4,5 Prozent stabil bleiben.

Das Vertrauen in die Regierung Letta ist in einer Woche um vier Prozentpunkte auf 39 Prozent gesunken. Lediglich fünf Prozent der Befragen sind der Ansicht, dass die Regierung eine gesamte fünfjährige Legislaturperiode im Amt bleiben wird. Laut 44 Prozent der Befragten wird das neue Kabinett jedoch mindestens ein Jahr amtieren. 27 Prozent sind der Meinung, dass das neue Kabinett lediglich wenige Monate im Sattel bleiben wird.

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