Italien: Banken kommen wegen steigenden Kreditausfällen unter Druck

Italien: Banken kommen wegen steigenden Kreditausfällen unter Druck

Die Wirtschaft macht ihre dritte Rezession in einem Jahrzehnt durch - und auf Grund der Staatsschuldenkrise Europas steigen die Kosten für die Unternehmen, heißt es in der Begründung der italienischen Notenbank.

Der Anteil der notleidenden Kredite am Gesamt-Unternehmens- Kreditvolumen dürfte bis Mitte 2013 weiter steigen, erklärte die Zentralbank in einem Bericht zur Finanzstabilität des Landes. Der Verschlechterung, vor allem im Baugewerbe, ist vor allem auf den Rückgang der wirtschaftlichen Leistung zurückzuführen, hieß es weiter.

Unternehmen und Familien in Italien haben ihre Mühe damit, Kredite abzuzahlen, da die Arbeitslosenquote immer weiter steigt und die jüngsten Sparmaßnahmen der Regierung von Ministerpräsident Mario Monti die Rezession weiter verschlimmern.

Steigende Ausfallquoten

Im September stieg der Anteil der notleidenden Kredite bei den Banken des Landes auf 5,9 Prozent, verglichen mit 5,1 Prozent im Vorjahreszeitraum, erklärte Giuseppe Mussari, der Chef des italienischen Bankenverbands, am 31. Oktober.

Auch wenn unter Umständen mehr Kredite ausfallen, stabilisiert sich die Gesundheit des italienischen Finanzsystems jedoch, erklärte die Zentralbank.

Banca Monte dei Paschi di Siena SpA reduziert die EZB- Finanzierung um 4 Mrd. Euro, erklärte Konzernchef Fabrizio Viola in der vergangenen Woche. Das Kreditinstitut hatte vom Staat gerettet werden müssen. Bei UniCredit SpA und Intesa Sanpaolo SpA, den beiden größten Banken des Landes, gehen von Bloomberg befragte Analysten davon aus, dass sie ihren Vorsteuergewinn im dritten Quartal steigern konnten.

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