Island: Neue Regierung legt Verhandlungen mit EU auf Eis

Island: Neue Regierung legt Verhandlungen mit EU auf Eis

Einen Monat nach der Wahl zum Althing steht auf Island eine konservativ-liberale Regierung. Als eine der ersten Amtshandlungen kündigte der neue Ministerpräsident Sigmundur Gunnlaugsson an, die Beitrittsverhandlungen zur Europäischen Union bis zu einer Volksabstimmung auf Eis zu legen.

Ein Termin für das Referendum stehe nicht fest, sagte der Chef der konservativen Fortschrittspartei, der mit 38 Jahren einer der jüngsten isländischen Regierungschefs wurde. Neuer Finanzminister ist Bjarni Benediktsson von der liberalen Unabhängigkeitspartei. Beide Regierungsparteien gelten als EU-kritisch.

Die Mitte-Rechts-Regierung löst das rot-grüne Bündnis ab, das im Gefolge der Finanzkrise von 2008 die Macht auf der Insel mit ihren 320.000 Menschen übernommen hatte. Während der Krise waren die drei isländischen Banken binnen weniger Tage zusammengebrochenen. Seitdem sind strenge Finanzkontrollen in Kraft, die aus Sicht der Kritiker Investitionen und die wirtschaftliche Gesundung behindern.

Der Althing gilt als die älteste bestehende Volksvertretung. Sie lässt sich bis zum Jahr 930 zurückverfolgen.

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