Irland verlässt Euro-Rettungsschirm

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Das Beispiel zeige, dass die Strategie zur Überwindung der Euro-Schuldenkrise funktioniere - nämlich zeitlich begrenzt Notkredite zu gewähren und im Gegenzug auf Strukturreformen zu pochen. Seit Beginn des Hilfsprogramms im Februar 2011 habe der EFSF insgesamt 17,7 Milliarden Euro nach Dublin überwiesen. Die Kredite hätten bei äußerst geringen Zinssätzen eine durchschnittliche Laufzeit von 22 Jahren gehabt.

Irland wurde im November 2010 als zweiter Euro-Staat nach Griechenland mit Hilfskrediten von insgesamt 85 Milliarden Euro vor der Staatspleite bewahrt. Die stetig wachsenden Schulden der nationalen Banken waren nach dem Platzen der Immobilienblase nicht länger tragbar, weshalb die Regierung den Geldhäusern zur Hilfe eilte. Dies ließ wiederum den staatlichen Schuldenberg ansteigen, was zeitweise auch die Risikoaufschläge für irische Staatsanleihen in die Höhe jagte. Bei der Bewältigung der Krise galt das Land, das wegen seiner Wirtschaftskraft lange als "Keltischer Tiger" bezeichnet wurde, stets als Musterschüler.

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