Invasion im Iran: Teheran kämpft gegen mutierte Ratten

Invasion im Iran: Teheran kämpft gegen mutierte Ratten

Riesige Ratten machen die Hauptstadt des Iran unsicher: Nun werden sogar Scharfschützen eingesetzt, um den rabiaten Viechern den Garaus zu machen. Es wird aber wenig nützen, die Ratten vermehren sich rascher als die Menschen - und passen sich offenbar besser an die Umwelt an.

Jedes Jahr nach der Schneeschmelze wird Teheran von einer Rattenplage heimgesucht. Wenn in den umliegenden Berge der Schnee schmilzt und die Flüsse anschwellen, schwemmt es Millionen Ratten förmlich in die iranische Hauptstadt. Seit Jahren versuchen die Bewohner diesen Ansturm zu bekämpfen, vor allem mittels massivem Einsatz von Gift.

Es hat alles nichts genützt, denn die Ratten haben sich nach Ansicht iranischer Wissenschaftler genetisch verändert. Sie sind extrem widerstandsfähig gegen chemische Waffen, sind zudem deutlich größer und insgesamt aggressiver geworden. Das berichten iranische und auch amerikanische Medien.

Die Ratten wiegen nun angeblich bis zu fünf Kilogramm; Katzen gehen ihnen nach Möglichkeit aus dem Weg, sind also zu ihrer Bekämpfung weitgehend ungeeignet. Iranische Wissenschaftler werden sogar mit den Worten zitiert, sie hätten eine solche Mutation noch niemals beobachtet. Normalerweise würde es "Millionen Jahre" dauern, bis sich Lebewesen so rasch ändern würden.

Scharfschützen gegen Ratten

Nun versuchen es die iranischen Behörden mit radikaleren Methoden: Nachts werden Scharfschützen eingesetzt, die die lästigen Riesenratten erlegen sollen. Bis zu 40 solcher Rattenkiller sollen in den nächsten Monaten auf die Mutantenviecher losgelassen werden. Laut CNN wurden bisher immerhin schon knapp 2500 Ratten zur Strecke gebracht - angesichts deren Bevölkerungszahl ein überschaubarer Erfolg: In der Stadt leben nämlich 8,8 Millionen Menschen und Schätzungen zufolge mindestens doppelt so viele Ratten. Und die werden immer größer, wie es aussieht.

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