In Tschechien sind die LTE-Lizenzen 312 Millionen Euro wert

In Tschechien sind die LTE-Lizenzen 312 Millionen Euro wert

Genau ein Monat nach der Auktion der LTE-Frequenzen Österreich sind die 4G-Nutzungsrecht in Tschechien unter den Hammer gekommen. Der Staat bekommt dafür 312 Millionen Euro.

Prag. Die Vergabe der Lizenzen für die vierte Mobilfunkgeneration LTE (4G) hat in Tschechien ein Ergebnis gebracht, von dem Österreichs Netzbetreiber nur träumen konnten. Die Deutsche-Telekom-Tochter T-Mobile Tschechien sowie Telefonica und Vodafone haben in Tschechien um insgesamt 312 Mio. Euro LTE-Lizenzen für schnellen mobilen Internetzugang erworbe, wie die tschechische Netzbehörde CTU bestätigte.

T-Mobile Tschechien muss dafür umgerechnet rund 95,6 Mio. Euro bezahlen. Zwei tschechische Interessenten gingen entgegen den Erwartungen von Analysten leer aus. "Beide Interessenten haben sich letztlich gegen einen Einstieg in den tschechischen Mobilfunkmarkt entschieden", teilte die Netzagentur mit. Ursprünglich wollte die Behörde Frequenzen für Neueinsteiger reservieren, um mehr Wettbewerb zu ermöglichen. Eine frühere Auktion war mit der Begründung abgebrochen worden, der Preis sei zu hoch.

312 Millionen Euro waren in Österreich nicht einmal das Mindestgebot. Hierzulande ist die Auktion mit 526 Millionen gestartet, in Summe mussten Österreichs Netzbetreiber für die begehrten Lizenzen 2,014 Milliarden Euro hinblättern. In beiden Ländern soll LTE ab 2014 richtig durchstarten.

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