Hunderte Migranten in Seenot vor Sizilien gerettet

Hunderte Migranten in Seenot vor Sizilien gerettet

Zwei Schiffe in Seenot mit 690 Menschen an Bord sind von der italienischen Marine vor Sizilien gerettet worden. Die Marine brachte 424 Migranten vor der Insel Lampedusa in Sicherheit. Sie sollen im Lauf des heutigen Freitags den Hafen Palermo erreichen, wie italienische Medien berichteten.

Ursprünglich hätten die Migranten den sizilianischen Hafen Pozzallo erreichen sollen. Doch die Auffanglager der Gegend sind überfüllt und können keine weiteren Flüchtlinge aufnehmen. Die Polizei von Palermo hat ein Gipfeltreffen einberufen, um Maßnahmen zur Bewältigung des Flüchtlingsnotstands zu ergreifen.

Gerettet wurde vor Messina ein Flüchtlingsboot mit 266 Migranten, darunter 45 Minderjährige und mehrere schwangere Frauen. Die Migranten stammen mehrheitlich aus Eritrea, Äthiopien, Nigeria und Syrien.

22.000 Migranten haben seit Jahresbeginn die italienischen Küsten erreicht, das sind zehn Mal mehr als im Vergleichszeitraum 2013. Das italienische Innenministerium hatte diese Woche davor gewarnt, dass 800.000 Menschen in Libyen darauf warten, in Richtung Italien abzureisen. Populistische Parteien drängen in Italien auf ein Ende der Mission "Mare Nostrum" zur Rettung der Flüchtlinge in Meer. Die Rettungsaktion würde noch mehr den Menschenhandel über das Mittelmeer fördern, behauptet unter anderem die Lega Nord.

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